Selbstwert - eine Frage der eigenen Einstellung

von

Ein hoher Selbstwert ist die Grundlage für jedes Selbstvertrauen. Selbstwert ist die Bewertung, die sich jeder Mensch von sich selbst macht. Er wird von verschiedenen Gefühlen und Wahrnehmungen beeinflusst. Wie sich fehlendes Selbstwertgefühl auswirkt und wie wir unseren Selbstwert stärken können, erfahren Sie hier.

Was ist Selbstwert?

Selbstwert bezeichnet die Bewertung, die Menschen von sich selbst haben. Diese Bewertung bezieht sich auf die eigene Persönlichkeit und auf die Fähigkeiten, die man sich selbst zuschreibt. Die individuelle Einschätzung der eigenen Kompetenzen in diversen Lebensbereichen, also das Selbstempfinden, wird als Selbstwert bezeichnet. Es ist der Wert, den sich Menschen in ihrem Innersten selbst attestieren. Guter Selbstwert ist die Basis für jedes Selbstvertrauen, denn wer sich seines eigenen Wertes sicher ist, fühlt sich auch den Herausforderungen des Lebens gewachsen. Menschen mit einem stabilen Selbstwert sind meist mit ihrem Leben zufrieden und zeigen dementsprechend hohe Leistungen.

Bestandteile von Selbstwert

Die 6 Säulen des Selbstwertgefühles

Der amerikanische Psychologe Dr. Nathaniel Branden nennt sechs Bestandteile des Selbstwerts: die “sechs Säulen des Selbstwertgefühls”.

  • bewusstes Leben
  • eigenverantwortliches Leben
  • zielgerichtetes Leben
  • Selbstannahme und Selbstakzeptanz
  • selbstsicheres Bewahren der eigenen Person
  • authentisches Leben

Bewusstes Leben

Bewusst zu leben hört sich erst einmal einfach an. Ein Großteil der Prozesse wie Fühlen, Handeln und Denken läuft jedoch unbewusst ab. Besonders unter Stress neigen wir dazu, den berühmten Tunnelblick zu entwickeln. Das ist ein natürlicher Reflex. Es wäre für das Gehirn auch viel zu anstrengend, immer und überall zu 100 Prozent aufmerksam zu sein. Für ein bewusstes Leben ist es jedoch wichtig, unseren Autopilot immer wieder mit achtsamer Wahrnehmung auszubalancieren. Achtsamkeit ist mit Blick auf ein bewusstes Leben und somit für einen höheren Selbstwert ein bedeutender Faktor.  Wir sind in unseren Gedanken sowohl zeitlich als auch räumlich oft ganz anderswo. Um mehr Achtsamkeit zu erreichen, kann man sich ganz einfach zwei Fragen stellen: Bin ich gerade mental anwesend? Wo bin ich im Moment mit meinen Gedanken? Für mehr Bewusstsein lohnt es sich, sich selbst immer wieder ins Hier und Jetzt zu holen.

Eigenverantwortliches Leben

Hierbei geht es um das Gefühl, sein Leben eigenverantwortlich zu gestalten. Aufgrund von äußeren Einflüssen wie Politik, Wetter, Arbeitsbedingungen und vielen weiteren unberechenbaren Umständen bleibt die volle Kontrolle über das eigene Leben leider oft ein Wunschtraum. Es gibt jedoch auch Dinge, die wir selbst in die Hand nehmen können.

Um den Selbstwert zu steigern, ist es hilfreich, sich die eigene Verantwortung bewusst zu machen. Sich mit Schuld auseinandersetzen, gehört zu einem eigenverantwortlichen Leben. Das Gefühl von Schuld ist nicht angenehm, denn Schuld fordert Ausgleich. Eine gute Art, mit Schuld umzugehen, ist es, Verantwortung zu übernehmen. Das kann sich mal leichter und mal schwerer gestalten. Es ist aber auch nicht effektiv für alles und jeden Verantwortung zu übernehmen. Eigenverantwortung bedeutet, nur die eigene Verantwortung auf sich zu nehmen. Hierbei helfen folgende Fragen:

  • Wofür bin ich in meinem Leben verantwortlich?
  • Welche Verantwortung übernehme ich für andere?
  • Wie gelingt es mir, Verantwortung anderen zu überlassen?
  • Wie kann ich für mein Leben Verantwortung übernehmen?

Für ein eigenverantwortliches Leben sind noch zwei weitere Punkte wichtig: das Bedenken möglicher Auswirkungen und das Anerkennen von Grenzen. Die Auswirkungen auf das eigene Tun zu betrachten und mit den Reaktionen des Umfelds abzugleichen, erhöht eigenverantwortliches Denken und Handeln.

Das Anerkennen von Grenzen, die die Steuerung und Kontrolle des Lebens einschränken, ist der nächste wichtige Punkt für ein eigenverantwortliches Leben. Die eigenen Grenzen anzuerkennen, statt vergebens immer wieder an ihnen zu rütteln, mindert Stress, steigert die Akzeptanz und erleichtert den Umgang mit diesen Begrenzungen. Hier hilft die Frage:

  • Wie kann ich meine Akzeptanz für störende Beschränkungen erhöhen?

Für sich selbst einzustehen stärkt den Selbstwert. Oft jedoch fühlen wir uns anderen Menschen verpflichtet. Schon sehr lange bestehende Loyalitäten sind meist unbewusst und werden nicht mehr hinterfragt. Je bewusster bestehende Muster hinterfragt werden, desto besser gelingt das eigenverantwortliche Leben. Hilfreiche Fragen hierzu:

  • In welchen Bereichen bin ich loyal?
  • Welche Auswirkungen hat das auf mein Gefühl von Kontrolle und Steuerung?
  • Wie kann ich eigenverantwortlich und gleichzeitig loyal handeln?

Zielgerichtetes Leben

Ein weiterer Bestandteil des Selbstwerts ist ein zielgerichtetes Leben. Darunter versteht man, sich ein Ziel zu setzen und dieses durch aktives Nutzen der eigenen Fähigkeiten zu erreichen. Nur wenige Menschen sprechen offen über ihre Talente und Fähigkeiten. Das Licht wird eher unter den Scheffel gestellt, Bescheidenheit ist angesagt. Daher kommt es, dass wir Dinge, die wir eigentlich gut beherrschen, oft als weniger wertvoll einschätzen. Nur was mir schwer fällt, hat scheinbar mehr Gewicht. Diese Denkweise senkt jedoch stark den Selbstwert. Wenn wir hingegen unsere Fähigkeiten richtig erkennen, können wir die gesetzten Ziele leichter erreichen und das wiederum stärkt den Selbstwert. 

Grundlage jeder Zielsetzung ist die Motivation. Das Wort Motivation beinhaltet das lateinische “movere”, also “bewegen”. Und so bewegen sich dementsprechend Ziele in zwei generelle Richtungen.

  • Das Vermeidungsziel: Hier geht es meist um das Vermeiden von Schmerzen, Ärger, Wut
  • Das Annäherungsziel: Hier geht es um den Gewinn von Erfolg, Glück, Freude

Für ein zielgerichtetes Leben ist es wichtig, dass sich die beiden Richtungen ausgleichen - dass es zu jedem Vermeidungsziel auch ein Annäherungsziel gibt. Eine gute Eigenmotivation erfordert daher ein “weg von …" ebenso wie ein “hin zu …”

Zur Realität gehört es aber auch, sein Wunschziel einmal nicht zu erreichen. Ein flexibler Umgang mit den eigenen Zielen zeigt sich im Annehmen der zweitbesten Lösung. Diese liegt dann oft in Reichweite und das Erreichen dieser Lösung steigert ebenfalls den Selbstwert.

Selbstannahme und Selbstakzeptanz

Eine weitere wichtige Grundlage für den Selbstwert ist die Selbstakzeptanz und Selbstannahme. Die Beziehung zu sich selbst funktioniert so, wie auch die Beziehungen zu anderen Personen. Die Frage stellt sich, wie gestaltet sich die Beziehung zu mir selbst? Wie gehe ich mit mir selbst um, mit den eigenen Erfolgen und Misserfolgen?

Selbstannahme bezieht sich demnach auf die emotionale Ebene. Zur Betrachtung sind folgende Fragen hilfreich:

  • Wie gehe ich mit Ärger über mich selbst um?
  • Habe ich Angst vor der ein oder anderen Seite in mir?
  • Mit welchen Emotionen reagiere ich im Allgemeinen auf mich?

Die Selbstakzeptanz bezieht sich dann auf die kognitive, die verstandesmäßige Ebene. Es geht hierbei darum, das, was bereits passiert ist, anzunehmen - zu akzeptieren. Vergangenes Geschehen können wir nicht ändern und die Akzeptanz dessen vermindert den Stress.

Selbstsicheres Bewahren der eigenen Person

Selbstsicheres Bewahren der eigenen Person bedeutet: Das eigene Leben zu leben. Im Laufe des Lebens wird uns vermittelt, was gut oder schlecht ist, wie unser Verhalten sein soll, wie wir selbst sein sollen. Werbung zeigt uns zusätzlich, wie uns bestimmte Produkte begehrenswert, stark oder schön machen können. Die Frage stellt sich somit, wie wir uns als eigenständige Persönlichkeit selbstsicher entwickeln und bewahren können.

Ein wichtiger Faktor für Selbstsicherheit findet sich im Konstruktivismus. Jeder Mensch konstruiert seine eigene Wirklichkeit. Es gibt nicht die eine Realität. Außerordentlich wichtig dabei ist jedoch, die eigene Realität mit der der Anderen abzugleichen und dabei sowohl die Gemeinsamkeiten als auch die Unterschiede mit einzubeziehen. 

Zum selbstsicheren Bewahren gehört es weiterhin, sich der Auswirkungen des eigenen Handelns bewusst zu sein, denn wer selbstbestimmt lebt, muss auch mit den Auswirkungen leben. Ein ausgeprägtes Auswirkungsbewusstsein ist daher die beste Möglichkeit, mit Bedacht und resilient zu leben. Hilfreiche Fragestellungen, die ein selbstbewusstes Bewahren der eigenen Person möglich machen sind folgende:

  • Welche Meinungen habe ich zu einem bestimmten Thema?
  • Welche Auswirkung haben diese unterschiedlichen Meinungen?
  • Was ist das Schlimmste, das passieren kann und wie wahrscheinlich ist das?
  • Wofür bin ich verantwortlich?

Authentisches Leben

Die sechste Säule des Selbstwertes meint, authentisch zu leben, die persönliche Ehrlichkeit mit sich selbst. Nach eigenen Wertvorstellungen zu handeln und mit sich im Reinen zu sein, macht ein authentisches Leben aus. Hierbei spielt die Intuition eine wichtige Rolle, das heißt, auf das Bauchgefühl zu hören. Oft hören wir aber lieber auf unseren Kopf. Dabei ergeben sich ungünstige Auswirkungen vermehrt bei Kopfentscheidungen. Oft halten wir auch an eingefahrenen Denkmustern fest, die sich schon seit längerer Zeit nicht mehr gut anfühlen. Es könnte ja passieren, dass durch Veränderungen alles noch schlimmer wird. Hier dem eigenen Gefühl zu trauen - sich alteingesessene Konzepte bewusst zu machen - kann sich deutlich auszahlen.

Auswirkungen eines fehlenden Selbstwertgefühls

Suche nach Selbstbestätigung und Anerkennung

Wir stehen unter großem Druck, anderen gefallen zu müssen, wenn wir unseren Selbstwert von der Anerkennung und vom Urteil anderer abhängig machen. Oft tun wir fast alles, um diese nicht zu enttäuschen und Anerkennung zu erhalten. So leben wir in ständiger Angst vor Ablehnung. Wenn wir uns für ungenügend halten, haben wir oft das Gefühl, ständig unseren Wert unter Beweis stellen zu müssen. Kurzfristig kann das gelingen. Doch schon nach kurzer Zeit kehrt das Gefühl von Unzulänglichkeit wieder zurück. Wir müssen unseren Wert erneut beweisen:

  • Wir werden arbeitssüchtig, denn wir machen unseren Wert vom Erfolg abhängig
  • Wir sind aktionistisch, denn sonst fühlen wir uns wertlos.
  • Wir möchten unseren Körper verändern, denn wir sind unzufrieden mit unserem Erscheinen.
  • Wir geben vor, jemand zu sein, der wir eigentlich gar nicht sind.
  • Wir wetteifern mit anderen und vergleichen uns mit ihnen.
  • Wir suchen Bestätigung in Äußerlichkeiten.

Sensibilität gegenüber Kritik

Wenn wir an unserem Wert zweifeln, fühlen wir uns innerlich unsicher. Selbst kleinste negative Bemerkungen kratzen dann an unserem Selbstbewusstsein. Wir reagieren überempfindlich und übersensibel und sind schnell gekränkt. 

Geringes Selbstvertrauen

Wer ein geringes Selbstwertgefühl hat, traut sich meist weniger zu und hat weniger Vertrauen in sich selbst. Das führt dazu, die Ansprüche an sich selbst herunterzufahren und hemmt beispielsweise die Erreichung der eigenen Ziele.

Was kann den Selbstwert stärken?

Selbstwertgefühl stärken

1. Aufbauende Gedanken kultivieren

Ein wichtiger Ansatz, wenn wir unser Selbstwertgefühl stärken wollen, ist es, groß von uns zu denken, anstatt uns in Gedanken fortwährend klein zu machen. Wir entscheiden nämlich selbst darüber, ob wir uns für minderwertig oder für wertvoll halten. Wenn wir es nicht zulassen, kann niemand uns das Gefühl geben, minderwertig zu sein. Wenn wir uns selbst dafür halten, dann sind wir liebenswert und wertvoll. Der Selbstwert hat dann nichts mit privatem oder beruflichem Erfolg zu tun, sondern ist ganz einfach unsere Haltung uns selbst gegenüber.

2. Ein positives Selbstbild entwickeln

Viele Menschen glauben, minderwertig zu sein, weil sie sich für zu dick oder zu dünn, zu groß oder zu klein halten, sich zu viele Schwächen und Fehler zuschreiben oder bestimmte Ziele nicht erreicht haben. Sie reden sich ein, innerlich und äußerlich nicht vollkommen zu sein. Dieses negative Selbstbild können wir jedoch hinterfragen und dann durch ein positives Bild ersetzen. Dadurch verringert sich das Bedürfnis, sich vergleichen zu wollen und ermöglicht gleichzeitig konstruktive Veränderungen, wo diese gewünscht sind.

3. Der eigene Maßstab sein

Eigentlich sehen wir immer nur die Spitze des Eisbergs, wenn die Welt woanders leichter und schöner aussieht. Wir würden uns wahrscheinlich unser eigenes Leben zurück wünschen, wenn wir wirklich die Wahl hätten, mit jemandem die Rollen zu tauschen. Wir würden uns bewusst machen, was wir bereits hatten, dass wir unser Licht bisher zu Unrecht unter den Scheffel gestellt haben, dass wir uns nicht verstecken müssen. Warum also nicht gleich damit beginnen, eigene Maßstäbe zu setzen und danach zu leben?

4. Selbstmitgefühl entwickeln

Wenn wir lernen, uns selbst gut zuzureden, Verständnis für unsere Fehler und Schwächen zu zeigen und uns selbst zu ermutigen, dann sind wir auf einem guten Weg zu mehr Selbstwert. Wir dürfen uns gegenüber Selbstmitgefühl zeigen und alte Wunden und Verletzungen heilen lassen. So gelangen wir zu unserem authentischen Selbst und können unsere negativen Gedanken loslassen.

5. Perfektionismus und überhöhte Ansprüche loslassen

Wir alle haben Schwächen und machen Fehler. Wir sind Menschen und keine Maschinen. Wir können und dürfen unsere Unvollkommenheiten akzeptieren. Unser Selbstwertgefühl erhöht sich, wenn wir uns immer wieder selbst verzeihen. So müssen wir weniger Last tragen und können jeden Tag frisch und leicht starten. Außerdem können wir schon bei kleinen Erfolgen innehalten, mit uns zufrieden sein und uns selbst durch regelmäßiges Lob stärken.

6. Resilienz fördern

Wir fördern unsere Resilienz, wenn wir auch in schwierigen Momenten davon überzeugt sind, die nötige Kraft zu haben, eine Krise zu meistern und sie dann auch tatsächlich erfolgreich zu überwinden. So sorgen wir dafür, dass wir unser Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl erhalten und sogar steigern.

7. Einen guten Umgang mit Kritik lernen

Kritik ist eine Information, von der wir uns abgrenzen dürfen oder die wir uns zu Herzen nehmen können. Der Umgang mit Kritik muss gelernt sein. Destruktive Kritik kann uns das Leben schwer machen. Konstruktive Kritik ermöglicht es uns jedoch zu wachsen. Keinesfalls sagt sie etwas über unseren Wert aus. Kritik drückt einfach nur persönliche Prioritäten und Ansichten aus. Je klarer wir um unseren Selbstwert wissen, desto weniger kommen wir in Gefahr, uns persönlich angegriffen zu fühlen. Wir können deutlich unsere Grenzen aufzeigen und so von konstruktiver Kritik profitieren.

8. Hilfe von außen

Ein mangelndes Selbstwertgefühl kann möglicherweise zu einer Depression führen. Eventuell beeinträchtigt dieser Mangel so stark, dass die Lebensfreude auf der Strecke bleibt. In dieser Situation ist es hilfreich, sich Unterstützung zu holen, sei es bei Freunden, in Selbsthilfegruppen oder auch in einem Coaching. Hier sollte man nicht zögern, sich Beistand zu suchen.

Über den Autor - Sebastian Wächter

Sebastian Wächter hat als 18-Jähriger die radikalste Veränderung seines Lebens erfahren. Er stürzt beim Wandern und bricht sich das Genick. Seitdem sitzt er im Rollstuhl - er ist querschnittsgelähmt und kann weder seine Beine noch seine Finger bewegen. Auch ein Großteil seiner Armmuskulatur ist gelähmt. Dennoch gelingt es ihm, sich ein eigenständiges Leben und seine Selbstständigkeit zurückzuerobern. Er hat über Jahre ein Mindset entwickelt, durch das er es geschafft hat, große Herausforderungen zu meistern und ein erfolgreiches Leben zu führen. Die Grundlage hierfür war allerdings ein langer Weg zur Akzeptanz seines Schicksals, erst hierdurch startete seine erfolgreiche Veränderung. Heute ist Sebastian Keynote Speaker und gibt Unternehmen Impulse, wie aus Veränderung auch Fortschritt werden kann. Er wurde inzwischen mehrfach ausgezeichnet und gehört zu den "Top-100-Speakern" von Speakers Excellence. Ebenso unterstützt er als Coach Privatpersonen im Umgang mit Veränderung. Sein neues Buch trägt den Titel „Change Mindset“.

Fazit

Das Ziel beim Aufbauen eines guten Selbstwertes besteht nicht darin, das Selbstbewusstsein aufzublasen, sondern es zu schützen. Wer ein geringes Selbstwertgefühl hat, denkt vielleicht, dass ein hohes Selbstwertgefühl die Lösung aller Probleme ist. Es ist jedoch wichtig zu erkennen, dass es nicht darum geht, sich andauernd “gut” zu fühlen. Es geht darum, Vertrauen in sich selbst und seine Fähigkeiten aufzubauen und zu bewahren.

“ Nichts kann dich entwerten ohne deine Zustimmung. Du allein bestimmst deinen eigenen Wert.”

(Eleanor Roosevelt)

Das könnte Sie auch interessieren

Unser Mindset beeinflusst unser Leben und unseren Alltag ständig. Hier erklären wir Ihnen, was der Begriff Mindset bedeutet und Sie lernen den Unterschied zwischen einem Fixed und einem Growth Mindset kennen. Außerdem lesen Sie, was Sie tun können, um Ihr Mindset positiv zu beeinflussen. Holen Sie sich die Tipps!

Referent, Sprecher, Gastredner, Motivational Speaker, Impulsredner und letztlich eben auch der ominöse Keynote Speaker. Inzwischen gibt es viele Begrifflichkeiten, die häufig auch synonym verwendet werden. Bedeuten sie allerdings wirklich das Gleiche? Mitnichten. Ich möchte für Sie etwas Licht ins Dunkel bringen.

Warum fällt vielen Akzeptanz so schwer? Wie können wir Akzeptanz lernen? Und welche Rolle spielt Akzeptanz für den Umgang mit Veränderung? Hier finden Sie Antworten von jemanden, der es selbst erlebt hat: Querschnittsgelähmter Sebastian Wächter über den Weg zur Akzeptanz.